Alter Dorotheenstädtischer Friedhof Berlin-Mitte, Gartendenkmal

Der Alte Dorotheenstädtische Friedhof an der Chausseestraße entstand ab 1762 unter Friedrich II. vor dem damaligen Oranienburger Tor. Viele prominente Berliner Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Kunst sind hier bestattet, darunter: Karl Friedrich Schinkel, Johann Gottfried Schadow, Friedrich Hitzig, Friedrich August Stühler, Heinrich Strack, Georg Friedrich Wilhelm Hegel, Alfred Borsig, Heinrich Mann, Bertolt Brecht, Heiner Müller, Johannes Rau, Christa Wolf. Von der schlichten Sand-steinstele bis zum prachtvollen Mausoleum finden sich hier 250 Jahre Grabmalkunst.

Aufgrund seiner Geschichte, der zentralen Lage und der hervorragenden Anbindung an das öffentliche Nahverkehrsnetz wird der Alte Doro-theenstädtische Friedhof auch von Touristen gern besucht. Die Anzahl der Besucher hat in den letzten Jahren erheblich zugenommen und eine Steigerung wird erwartet. Es mangelt jedoch an einer entsprechenden Infrastruktur und an Informationsmöglichkeiten über die Geschichte des Ortes.

Konzept: Gesamtkonzept für den Friedhof, bestehend aus:

Sanierung und Neugestaltung der Trauerkapelle aus dem Jahr 1927-28  und der Sanierung und Erweiterung des Verwalterhäuschens aus dem Jahr 1821 (auch Totengräberhäuschen genannt) zu einem Informationszentrum mit Büro und einem Friedhofscafé für Friedhofsbesucher und Trauer-veranstaltungen, mit einem Ausstellungshof, in dem eine Dauerausstellung über die Friedhofsge-schichte gezeigt wird.

A.Café Ca Doro im Verwalterhäuschen neben der Kapelle

B. Neubau eines Dienstgebäudes mit einer Wand für Urnenbestattungen und einem Betriebshof auf dem südlichen Grundstück entlang der Hannoverschen Straße.

C. markiert die Lage des Mausoleums Hitzig