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Kapelle des Alten Dorotheenstädtischen Friedhofs, Chausseestraße 126, Berlin-Mitte

Die ca.1928 vom Architekten H.Becker errichtete Trauerkapelle ist Bestandteil des Gartendenkmal-Ensembles des Dorotheenstädtischen Friedhofs. Aus der Erbauungszeit ist nur wenig bekannt. Gegen Ende des 2.Weltkrieges wurde der Friedhof bei Kämpfen schwer beschädigt. Nach dem Krieg wurden Fassade und Dach der Kapelle erneuert, der Innenraum in den 1960er Jahren radikal umgestaltet. Risse wiesen auf statische Verschiebungen hin, eine Sanierung wurde erforderlich.

Durch die großzügige Spende eines Privat-sponsors wurde es möglich, die geplante Grund-sanierung der Kapelle mit einer Installation des US- amerikanischen Künstlers James Turrell zu verbinden und damit zur Weiterentwicklung des Dorotheenstädtischen Friedhofs beizutragen und zu einer grundsätzlichen Neubetrachtung von Kunst in einer als solcher genutzten Trauerkapelle.  

Aufgrund der maroden Bausubstanz waren die Umgestaltung und Einpassung der präzisen Glas-Licht-Elemente außerordentlich aufwendig. Die Ausstattungselemente und die umklappbaren Kirchenbänke mit Sitzheizungen wurden eigens für die Kapelle entwickelt.

Bauherr: Stiftung Historische Kirchhöfe und Friedhöfe in Berlin Brandenburg und der Evangelische Friedhofsverband Berlin-Stadtmitte.

Förderung: Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin, Evangelischer Friedhofsverband Berlin Stadtmitte, Land Berlin vertreten durch das Landesdenkmalamt Berlin - Referat Garten-denkmalpflege, Verein Ausstellungshaus für christliche Kunst München, Private Spender

Planung: Bestandsaufnahme, Dokumentation, Sanierung-Umbau, Umsetzung des Kunstkonzeptes, Ausstattung.

Kunstkonzept: James Turrell, Lichtplanung die Lichtplaner, Torsten Braun Limburg

Projektbeteiligte: Statik: Ingenieurbüro Jockwer, TGA: Ingenieurbüro Rehberg, Glasstatik: Hildebrandt, Akustik: Genest

Mitarbeiter: Johannes Bausch, Dulcineia Gomes dos Anjos, Lutz Heilmann, Yasser Almaamoun